Sugar on the Snow
Englische Fassung · 3:53Winterliches Wien, schöne Fassaden und die Frage, was der Schnee verdeckt.

Romanfigur · Noir-Pop · Eigener Kopf
Schwarze Haare. Eigener Kopf.
Fiktionale, KI-gestützte Künstlerfigur aus Torsten Schönbergs Romanwelt.
Ich bin Mascha Sonnenburg. Ich höre genau zu, denke lieber selbst und werde misstrauisch, wenn jemand schon nach zwei Sätzen weiß, wie ich angeblich bin. Meine Musik ist dunkel. Das bedeutet nicht, dass ich den ganzen Tag finster schaue. Man muss die Leute schließlich auch einmal überraschen.
Ich bin zwanzig und komme aus Grebendorf in Hessen. In meiner Familie gelte ich als schwarzes Schaf. Mit schwarzen Haaren lässt sich das immerhin konsequent vertreten. Wichtiger ist mir, selbst zu entscheiden, wie ich leben will. Nur weil etwas immer so gemacht wurde, muss ich es nicht noch einmal machen.
Der Sandhase, die Hasenskulptur, gehört in dieses Bild aus Grebendorf. Neben ihm sehe sogar ich für einen Moment aus, als könnte ich stillhalten.

Juri ist zehn Jahre älter als ich. Er hat gern einen Plan. Ich frage gern, ob der Plan auch logisch ist. Das führt zu Gesprächen, die von außen vermutlich wie Streit aussehen. Manchmal sind sie das auch.
Trotzdem ist er mein Bruder. Ich muss nicht jede seiner Entscheidungen verstehen, um zu ihm zu halten. Dass mir jemand wichtig ist, merkt man bei mir eher daran, was ich tue, als daran, wie lange ich darüber rede.
Intimschmuck-Design gehört zu meinem Leben. Mich interessiert daran das Kleine, Persönliche, Selbstgewählte. Nicht jeder Schmuck ist für ein Publikum gedacht. Das finde ich ausgesprochen vernünftig.
Ich mag Menschen, die sagen, was sie meinen, und mir zuhören. Nähe ist mir wichtig. Sie braucht nur keinen fertigen Plan.
Meine Songs bewegen sich zwischen dunklem Trip-Hop und Noir-Pop: tiefer Bass, eine nahe Stimme und Melodien, die auch dann noch bleiben sollen, wenn es wieder still ist. Ich singe auf Englisch und Slowakisch.
In „Sugar on the Snow“ sieht Wien schön und unschuldig aus. Ich bin mir da nicht so sicher. Eine schöne Oberfläche ist noch kein Beweis dafür, dass darunter alles in Ordnung ist.
Winterliches Wien, schöne Fassaden und die Frage, was der Schnee verdeckt.
Die slowakische Fassung von „Sugar on the Snow“ – mit derselben Frage unter der Oberfläche.
Geplanter Plattformstart der beiden Singles:
„Sugar on the Snow“ und „Cukor na snehu“ sind auf den Musikplattformen erst ab diesem Termin zum Streaming und – je nach Angebot der Plattform – zum Download vorgesehen. Mascha könnt ihr auf Spotify schon jetzt folgen.
Die Alben erscheinen im Dezember 2026. Freut euch auf „Velvet Has a Voice“ und die slowakische Schwesterfassung „Zamat má hlas“.
Es gibt mehr von mir als dunkle Songcover. Zwischen Fachwerk, Felsen und großen Kulissen darf ich auch einmal lächeln. Für die Bilder muss ich nicht ständig so aussehen, als wüsste ich etwas, das andere lieber nicht erfahren möchten.
Diese Bildserie inszeniert Mascha vor realen Schauplätzen. Es handelt sich um KI-Fotomontagen, nicht um dokumentierte Reisen oder Lebensereignisse. Einzelne Bilddetails können von den Originalaufnahmen abweichen.
Zwischen Schlossmauern und Küste darf der Blick weiter werden; am Mont-Saint-Michel bekommt die Möwe ihren eigenen Auftritt. Und im Drachenboot muss ich ausnahmsweise nichts unter Kontrolle haben. Es fährt auch ohne meine Meinung.

Auf dem Platz darf der Blick wandern. Dass man mich sehen kann, heißt schließlich nicht, dass man mich schon durchschaut hat.

Ein kleiner Kuchen, Kerzen und ein Moment, der mir gehört. Was ich mir wünsche, bleibt bei mir.
Mascha Sonnenburg basiert auf Máša Sonnenburg aus Torsten Schönbergs „Wiener Schmarrn“-Geschichten. In „Der Piefkemörder“ gehört sie neben ihrem Bruder Juri zu den zentralen Figuren. Das Musikprojekt gibt ihrer Perspektive eine eigene künstlerische Form. Die Songs lassen sich unabhängig vom Roman hören; wer die Geschichten kennt, entdeckt weitere Zwischentöne.
Der Roman ist auf Deutsch und Englisch erhältlich; eine slowakische Ausgabe gibt es nicht.