Porträt der fiktionalen Noir-Pop-Künstlerin Mascha Sonnenburg an einem Caféfenster.

Romanfigur · Noir-Pop · Eigener Kopf

Mascha Sonnenburg

Schwarze Haare. Eigener Kopf.

Fiktionale, KI-gestützte Künstlerfigur aus Torsten Schönbergs Romanwelt.

Ich bin Mascha Sonnenburg. Ich höre genau zu, denke lieber selbst und werde misstrauisch, wenn jemand schon nach zwei Sätzen weiß, wie ich angeblich bin. Meine Musik ist dunkel. Das bedeutet nicht, dass ich den ganzen Tag finster schaue. Man muss die Leute schließlich auch einmal überraschen.

Grebendorf. Hier fängt es an.

Ich bin zwanzig und komme aus Grebendorf in Hessen. In meiner Familie gelte ich als schwarzes Schaf. Mit schwarzen Haaren lässt sich das immerhin konsequent vertreten. Wichtiger ist mir, selbst zu entscheiden, wie ich leben will. Nur weil etwas immer so gemacht wurde, muss ich es nicht noch einmal machen.

Der Sandhase, die Hasenskulptur, gehört in dieses Bild aus Grebendorf. Neben ihm sehe sogar ich für einen Moment aus, als könnte ich stillhalten.

KI-Fotomontage: Mascha steht neben einer Hasenskulptur auf einem Felsen in Grebendorf; im Hintergrund stehen Fachwerkhäuser.
KI-FotomontageGrebendorf. Der Hase hat es offenbar eiliger.

Mein Bruder Juri. Leider oft anderer Meinung.

Juri ist zehn Jahre älter als ich. Er hat gern einen Plan. Ich frage gern, ob der Plan auch logisch ist. Das führt zu Gesprächen, die von außen vermutlich wie Streit aussehen. Manchmal sind sie das auch.

Trotzdem ist er mein Bruder. Ich muss nicht jede seiner Entscheidungen verstehen, um zu ihm zu halten. Dass mir jemand wichtig ist, merkt man bei mir eher daran, was ich tue, als daran, wie lange ich darüber rede.

Kleine Formen. Eigene Entscheidungen.

Intimschmuck-Design gehört zu meinem Leben. Mich interessiert daran das Kleine, Persönliche, Selbstgewählte. Nicht jeder Schmuck ist für ein Publikum gedacht. Das finde ich ausgesprochen vernünftig.

Ich mag Menschen, die sagen, was sie meinen, und mir zuhören. Nähe ist mir wichtig. Sie braucht nur keinen fertigen Plan.

Meine Musik. Leise ist nicht sprachlos.

Meine Songs bewegen sich zwischen dunklem Trip-Hop und Noir-Pop: tiefer Bass, eine nahe Stimme und Melodien, die auch dann noch bleiben sollen, wenn es wieder still ist. Ich singe auf Englisch und Slowakisch.

In „Sugar on the Snow“ sieht Wien schön und unschuldig aus. Ich bin mir da nicht so sicher. Eine schöne Oberfläche ist noch kein Beweis dafür, dass darunter alles in Ordnung ist.

Sugar on the Snow

Englische Fassung · 3:53

Winterliches Wien, schöne Fassaden und die Frage, was der Schnee verdeckt.

Cukor na snehu

Slowakische Fassung · 3:40

Die slowakische Fassung von „Sugar on the Snow“ – mit derselben Frage unter der Oberfläche.

Warum ich singe und weshalb meine Songs auch auf Slowakisch entstehen, erzähle ich auf meiner Musikseite.

Mehr über meine Musik

Geplanter Plattformstart der beiden Singles:
„Sugar on the Snow“ und „Cukor na snehu“ sind auf den Musikplattformen erst ab diesem Termin zum Streaming und – je nach Angebot der Plattform – zum Download vorgesehen. Mascha könnt ihr auf Spotify schon jetzt folgen.

Die Alben erscheinen im Dezember 2026. Freut euch auf „Velvet Has a Voice“ und die slowakische Schwesterfassung „Zamat má hlas“.

Nicht jeder Tag braucht einen Soundtrack.

Es gibt mehr von mir als dunkle Songcover. Zwischen Fachwerk, Felsen und großen Kulissen darf ich auch einmal lächeln. Für die Bilder muss ich nicht ständig so aussehen, als wüsste ich etwas, das andere lieber nicht erfahren möchten.

Diese Bildserie inszeniert Mascha vor realen Schauplätzen. Es handelt sich um KI-Fotomontagen, nicht um dokumentierte Reisen oder Lebensereignisse. Einzelne Bilddetails können von den Originalaufnahmen abweichen.

Frankreich. Schwarz funktioniert auch bei Sonne.

Zwischen Schlossmauern und Küste darf der Blick weiter werden; am Mont-Saint-Michel bekommt die Möwe ihren eigenen Auftritt. Und im Drachenboot muss ich ausnahmsweise nichts unter Kontrolle haben. Es fährt auch ohne meine Meinung.

KI-Fotomontage: Mascha lehnt an der Steinbrüstung vor Schloss Chenonceau am Wasser.
KI-FotomontageChenonceau. Große Kulisse, kurze Pause.
KI-Fotomontage: Mascha steht in schwarzer Kleidung auf einem felsigen Küstenweg in der Bretagne; hinter ihr liegen das Meer und hohe Felsen.
KI-FotomontageBretagne. Hier darf der Wind reden.
KI-Fotomontage: Mascha streckt am Mont-Saint-Michel eine Hand in Richtung einer fliegenden Möwe aus; hinter ihr sind die Abtei und weitere Besucher zu sehen.
KI-FotomontageMont-Saint-Michel. Die Möwe hat ihre eigenen Pläne.
KI-Fotomontage: Mascha sitzt in schwarzer Kleidung auf einer niedrigen Steinmauer vor einem Schloss in der Bretagne; im Vordergrund wachsen Pflanzen.
KI-FotomontageBretagne. Eine Pause vor den Schlossmauern.
KI-Fotomontage: Mascha sitzt lächelnd und winkend in einem Drachenboot im Parc Astérix.
KI-FotomontageParc Astérix. Ernst bleiben kann warten.

Levoča (Slowakei). Viel Platz für eigene Gedanken.

Auf dem Platz darf der Blick wandern. Dass man mich sehen kann, heißt schließlich nicht, dass man mich schon durchschaut hat.

KI-Fotomontage: Mascha steht links im Vordergrund auf einem gepflasterten Platz in Levoča; dahinter stehen historische Gebäude und ein Uhrturm.
KI-FotomontageLevoča. Viel Platz für eigene Gedanken.
KI-Fotomontage: Mascha steht hinter dem Gitter eines Eisenkäfigs in Levoča und legt die Unterarme auf eine Querstrebe.
KI-FotomontageLevoča. Einordnen ist nicht dasselbe wie verstehen.

Kuchen braucht keine Erklärung.

Ein kleiner Kuchen, Kerzen und ein Moment, der mir gehört. Was ich mir wünsche, bleibt bei mir.

KI-Fotomontage: Mascha hält an einem gedeckten Tisch einen kleinen Kuchen mit drei brennenden Kerzen und pustet in Richtung der Flammen.
KI-FotomontageDrei Kerzen. Die Wünsche bleiben privat.

Bevor sie sang, war sie eine Romanfigur.

Mascha Sonnenburg basiert auf Máša Sonnenburg aus Torsten Schönbergs „Wiener Schmarrn“-Geschichten. In „Der Piefkemörder“ gehört sie neben ihrem Bruder Juri zu den zentralen Figuren. Das Musikprojekt gibt ihrer Perspektive eine eigene künstlerische Form. Die Songs lassen sich unabhängig vom Roman hören; wer die Geschichten kennt, entdeckt weitere Zwischentöne.

Der Roman ist auf Deutsch und Englisch erhältlich; eine slowakische Ausgabe gibt es nicht.

Maschas Bilder

KI-Fotomontage